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PlasmaVita Healthcare GmbH Patientengeschichten

Patienten­geschichten

Patienten berichten über ihren Leidensweg und wie sie mit Ihrer Plasmaspende lebensnotwendige Medikamente erhalten

Julian S. - Leben mit einem primären Immundefekt

Julian S. ist eines von vielen Kindern und Jugendlichen, dem Sie durch Ihre Plasmaspende ein „Leben“ ermöglichen.

Die Erzeugung von Immunglobulin-Präparaten ist nur mit Hilfe Ihrer Plasmaspende möglich.
 

Julians Leidensweg begann schon kurz nach seiner Geburt. Weil er sehr schwer war, meinten die Ärzte, sie müssten ihm regelmäßig Blut abnehmen, um zu sehen, ob er nicht Diabetes hätte. Zur Beruhigung der Eltern, traf dies nicht zu.

Er erkrankte als Baby ungewöhnlich oft an Bronchitis. Mit Angina bis Mittelohrentzündungen, schwerem Husten und Schnupfen, begleitet immer mit hohem Fieber, und ein paar Mal sogar an einer Lungenentzündung war er Dauergast im Krankenhaus.
Obwohl er mit Antibiotika behandelt wurde, bekam er kurze Zeit später wieder Mittelohrentzündungen, Durchfall und Fieber.

In der Schulzeit bekam er ständig Durchfall, der nicht verging. Nach einem Arztbesuch bekam er ein Medikament dagegen, das nicht half. Mehrere andere Präparate hatten ebenfalls keine Wirkung. Eine Vermutung war dann Schulstress, und die Hoffnung der Eltern ruhte auf den Sommerferien. Doch es trat keine Besserung ein.

Danach begannen wieder verschiedenste Untersuchungen und lange Aufenthalte im Krankenhaus zur Abklärung, aber noch immer ohne Diagnose.

Es erfolgten weitere Arztbesuche und Medikamente, ohne Verbesserung seines Zustandes. Dann folgten einige Monate darauf Diäten und weitere Präparate. Schließlich wurde ein Besuch bei einem der führenden Darmspezialisten vereinbart. Es erfolgten wieder eine Darmspiegelung, Biopsie, Koloskopie und viele weitere Untersuchungen. Trotz weiterer Maßnahmen kam es zu keiner Verbesserung, was die Familie und Julian enorm belastete.

Andere Ärzte schlugen wieder andere Diäten vor, andere Medikamente wurden verschrieben, aber eine Diagnose und vor allem eine Besserung hat Julian nicht erhalten.

Im Zuge von erneuten Blutabnahmen wurde ein Ig-A-Mangel festgestellt. Diesem wurde aber noch keine Bedeutung zugeordnet. Es verging ein leidvolles weiteres Jahr für Julian nach dem anderen. Das ging auch seelisch nicht an ihm vorüber – er bekam zusätzlich eine Depression. Damit sanken auch seine schulischen Leistungen rasch ab. Er bekam Medikamente mit schweren Nebenwirkungen und wurde von einem Neuropsychiater durchleuchtet, da er in der Zwischenzeit einen epileptischen Anfall hatte.

Unzählige Behandlungen, Medikamente und Ratschläge – Julian hatte jetzt seit 13 Jahren Durchfall, enorm an Gewicht verloren und war mental am Ende. Er war jetzt 181 cm groß und wog nur mehr 52 kg. Er bestand nur mehr aus Haut und Knochen.

Dann endlich erfolgte eine genaue Betrachtung des Ig-A-Mangels durch einen Immunsystem-Spezialisten.
Julian wurde danach zum ersten Mal mit aus Plasmaspenden gewonnenen Immunglobulinen innerhalb einer Immuntherapie subkutan behandelt. Dabei werden Antikörper mit Hilfe einer Infusionspumpe unter die Haut gespritzt.

Damit ist vieles leichter geworden, denn die Infekte treten nicht mehr so häufig auf. Er kann trotz seines Immundefektes ein ziemlich normales Leben ohne viele Krankenhausaufenthalte führen.
 
Das alles ermöglichen Sie mit Ihrer Plasmaspende!